Rezensionen



eXcubitors - Auferstehung aus Ruinen

(04.02.2008)


Illusion Of Light - 3ndlo2

(28.01.2008)


Y-Luk-O - sin(n)

(19.01.2008)


MiLú - longing speaks with many tongues

(19.01.2008)


Steinkind - Vom Hier im Jetzt

(23.08.2007)


Frightdoll - Reference Version

(18.08.2007)


In Mitra Medusa Inri - Kalte Farben

(18.03.2007)


Spiritual Front - Armageddon Gigolo'

(07.03.2007)


Decades - Secrecy

(06.03.2007)


Heathcliff and Catherine - Regine della notte

(10.12.2006)


Eminence Of Darkness - Displace the Trace

(17.08.2006)


Das Scheit - Superbitch

(01.07.2006)


Yendri - Playdoll

(17.04.2006)


Clan Of Xymox - Breaking Point

(16.04.2006)


In Strict Confidence - Where Sun And Moon Unite

(03.04.2006)


Nun - Hope

(03.03.2006)


Scream Silence - Saviourine

(17.02.2006)


De/Vision - Subkutan

(01.02.2006)


Kirlian Camera - Coroner's Sun

(01.02.2006)


Clan Of Xymox - Weak In My Knees

(12.01.2006)




eXcubitors - Auferstehung aus Ruinen

(04.02.2008)

Immer wieder kommt es vor, dass Alben erscheinen, deren Qualität in keinerlei Verhältnis zur dem Album zugemessenen Aufmerksamkeit steht. Der Fall „wenig Qualität bekommt viel Aufmerksamkeit“ ist dabei leider der weitaus häufigere Fall als der entgegen gesetzte. Ein Problem, dem auch das eXcubitors-Album „Auferstehung aus Ruinen“ im vergangenen Jahr entgegentreten musste – qualitativ gesehen ist es vielem der gegenwärtigen dunklen Elektro-Szene durchaus überlegen! Vor nicht mal zwei Jahren – genauer: im September 2006 – gegründet, präsentieren sich die eXcubitors auf ihrem Debüt bereits erstaunlich ausgereift. Die drei Brüder Sascha, Thomas und Stephan Viereck bieten eingängigen Synthesizer-Pop, der instrumental betrachtet vor allem durch seine Stringenz bestechen kann: Die Instrumentierung fällt ziemlich minimal aus, nur die Synthesizer treiben nach vorne und steuern zur Musik sowohl die nach vorne treibenden Beats als auch eingängige Harmonien bei.

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Illusion Of Light - 3ndlo2

(28.01.2008)

Fünf Jahre ist es mittlerweile her, dass sich die drei Bandmitglieder Marco Gahrig, Julia Richter und Peter Richter zusammengefunden haben, um das Projekt „Illusion Of Light“ zu gründen. Seidem wurden in kompletter Eigenproduktion sieben Studioalben realisiert, deren Musikstil man als Dark-Elektro-Dance bezeichnen könnte. Ihren ersten Live-Auftritt gab die Band 2004 zur Museumsnacht   im Schillerhaus in Leipzig-Gohlis. Dort stellten Illusion of Light drei Tracks ihres zu der Zeit aktuellen Werks „Stagelight“ vor und erhöhten damit ihren Bekanntheitsgrad. Als ihr bislang größter Erfolg gilt wohl der vom Sonic Seducer geführte europaweite „Battle Of The Bands“ 2006/2007. Dort erreichten sie unter mehr als 1200 Teilnehmern Platz 9. Des Weiteren erreichten Illusion Of Light im Mai 2007 den ersten Platz beim – mittlerweile verstorbenen – Radio Morituri.

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Y-Luk-O - sin(n)

(19.01.2008)

Das eingeklammerte ‚n’ im Titel dieser Veröffentlichung deutet es schon an: Hier geht es um die Untiefen der menschlichen Seele und der zwischen menschlichen Beziehungen. Sünde und Sinn suche, zwei Konstanten, diesich in der behandelten Thematik immer wieder finden und kaum vermeidbar sind. Diesewerden auf „sin(n)“ in einem musikalischen Gewand präsentiert, das die Gruppe selbst gerne als Industrial-Pop zu bezeichnen pflegt. Industrial-Pop. Was soll das eigentlich sein? Das ist einegute Frage, liegen doch poppige Klänge und lärmender Industrial auf der Skalaeher diametral gegenüber. Aber Y-Luk-O schaffen es dennoch, diese Pole gekonnt zu vereinen. Die elektronischen Klänge wirken zwar oft ziemlich verschroben, begegnen aber in einer Dezenz, dass sie nicht verstörend, sondern vielmehr positiv interessant wirken. Dazu Rhythmen, die ziemlich eingängig wirken, denensich dabei auch das Tanzflächenpotential keinesfalls absprechen lässt.

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MiLú - longing speaks with many tongues

(19.01.2008)

Anke Hachfeld ist schon längst keine Unbekannte mehr: Begegnete sie uns im ausklingenden vergangenen sowie dem Beginn des aktuellen Jahrtausends mit Mila Mar, wurde sie zudem auch durch Zusammenarbeiten mit Schiller immer bekannter und kam auch bald mit ihrem Soloprojekt MiLú an die Öffentlichkeit. Nach dem Debüt „No Future In Gold“ im Jahre 2005 ist sie nunmit „longing speaks with many tongues“ wieder da. Vor allem sind es fragile Gerüste, die Anke Hachfeld dem Hörer hier aufbaut. Zerbrechliche, ruhige Klangkonstrukte, die durch eine insich ruhende, aber doch ausdrucksstarke Stimme zusammengehalten werden. Musikalisch wird dies alles untermauert durch dezent gesetzte Perkussion, dazu sphärische Keyboard-Klänge und ruhig gespielte weitere Instrumente, wie zum Beispiel Akustikgitarren und das Piano.

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Steinkind - Vom Hier im Jetzt

(23.08.2007)

Manchmal benötigt es einige Umwege, um auf eine Band aufmerksam zu werden: So war eine Reise nach Utrecht zum Summer Darkness und die zufällige Übernachtung in der selben Herberge wie die Band notwendig, um auf die quasi-Nachbarn von Steinkind aufmerksam zu werden. Was der Auftritt im Utrechter Tivoli am nächsten Tag zeigen sollte: Diese Gruppe hat es verdient, beachtet zu werden. Nachfolgend zu „Deutschland brennt“, das den Leipzigern in den Clubs schon einige Aufmerksamkeit einbrachte, erschien in diesem Jahr auch bereits das Album „Vom hier im Jetzt“, auf dem die Gruppe den Beweis dafür liefert, dass „Deutschland“ brennt nicht bloß ein Glückstreffer war. Steinkind klingen auf ihrem Erstling hart und dreckig, gleichermaßen aber auch tanzbar. Musikalisch sind sie am ehesten in den Großbereich EBM einzuordnen, mit leichten Industrial-Einsprengseln.

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Frightdoll - Reference Version

(18.08.2007)

Das bloße Bedienen von Klischees zum Erreichen eines neuen Superlativsist ein alter Vorwurf, wenn es darum geht, die aktuelle Situation inder Electro-Szene zu beschreiben. Geht es nach dem Label der jungenDame aus Florida, so mangelt es den meisten Acts vor allem an einem:Persönlichkeit. Frightdoll soll hier Abhilfe schaffen – und tatsächlich: Aus der Musikist so etwas wie Persönlichkeit durchaus herauszuhören. Schon alleindurch die Stimme schafft es Frightdoll, etwas Einprägsames aus derMusik zu holen. Zwar ist es in ihrem Genre sicherlich an sich schon einBonus, dass sie in dieser relativ männerdominierten Domäne weiblichist, aber man würde es sich zu einfach machen, dieses Projekt plump aufseine Weiblichkeit zu reduzieren und damit die offensichtlichenQualitäten zu verschweigen. Sicherlich ist ihre Stimme einprägsam undhat etwas laszives, aber ohne die dahinter stehende Musik würdeschließlich auch die beste Stimme untergehen.

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In Mitra Medusa Inri - Kalte Farben

(18.03.2007)

Lange sind sie schon im Geschäft, man könnte sie als eine konsistente Größe bezeichnen. Dennoch blieb der wirklich große Durchbruch bisher stets aus, was an Dingen wie Festivalauftritten um elf Uhr morgens zu sehen ist. Zu Unrecht, könnte man meinen. Diese Feststellung wird erneut untermauert, wenn man sich das neue Album der Band anhört. Auf "Kalte Farben" gibt es auf elf Stücken gelungenen Wave Rock zu hören, bei dem elektronische Elemente auf Gitarren in bester Gothic Rock-Manier treffen. Tanzbare Rhythmen bauen sich auf, die Elektronik treibt die Stücke voran, darauf bauen sich die Gitarren mal riff-freudig und mal breitbandig Wände erzeugend auf, um von der eingängigen Gesangsstimme abgerundet zu werden. Auf diese Weise entsteht melancholische Musik, die angenehm den Gehörgang trifft, das Tanzbein vorantreibt, Ecken und Kanten hat, dabei aber doch nicht wehtut.

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Spiritual Front - Armageddon Gigolo'

(07.03.2007)

Vor einigen Jahren wurden sie mal sehr selbstverständlich in den Bereich Neofolk gezählt. Und in der Tat war ihre Musik sehr vom Folk geprägt und klang durch die damals sehr raue Stimme teils beinah apokalyptisch. Teilnahmen auf Samplern der Richtung taten dann das Ihrige für die vorschnelle Einordnung. Die Split-CD "Satyriasis" mit Ordo Rosarius Equilibrio zeigte dann bald, dass sich etwas getan hat: Die Spiritual Front zeigte sich teilweise nahezu poppig und Simone Salvatori konnte auf einmal melodiös singen. Die Spannung auf das Debüt stieg, ein Vertrag mit Trisol und Auftritte als Vorband von Samsas Traum und eine vielschichtige Hörergemeinde ließen die Genre-Grenzen schnell verschwimmen. Tatsächlich ist das, was die italienische Gruppe auf ihrem Album-Debüt "Armageddon Gigolo'" präsentiert, schwer in übliche Genre-Grenzen zu drücken, obgleich dennoch eine klare Richtung vorhanden ist.

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Decades - Secrecy

(06.03.2007)

"Decades" - so lautet der namensgebende Titel von Joy Division, der auf deren Album "Closer" zu finden ist. Eine Namensgebung, mit der man sich selbst bereits hohe Ansprüche auferlegt. Ursprünglich lief Decades mal nur als Nebenprojekt der Indiepop-Band Case Closed. Nachdem das Decades-Debüt "Cold Comfort" vor knapp zwei Jahren eine Menge positiver Rückmeldungen einholte und die Gruppe im vergangenen Jahr mit Auftritten im Vorprogramm von Apoptygma Berzerk und Colony 5 auf sich aufmerksam machen konnte, liegt nun mit "Secrecy" das zweite Album der Berliner Formation. Etwas, was sich beim Hören der CD unweigerlich aufdrängte, war der Gedanke an unsägliche Formatradio-Slogans wie "die Hits der Achtziger und das Beste von heute".

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Heathcliff and Catherine - Regine della notte

(10.12.2006)

Heathcliff and Catherine ist ein sehr neues Projekt, dessen Anfang auf 2005 in Rom zu datieren ist. Gründer ist Stefano Teatini, der zugleich auch Mitglied der Band Meschalina ist. Zwar nennt Teatini als Hauptinspiration Apokalyptic Folk-Bands wie Current 93 und Nature & Organisation, dennoch lässt sich die Musik von Heathcliff and Catherine nicht so einfach in eine spezifische musikalische Schublade stecken. Ziel ist nach eigener Aussage eine Verschmelzung von Musik und Poesie, klassischen Formen und romantischen Inhalten, Vergangenheit und Moderne, Singen und Drama, orchestralem Symphonien und elektronischen Klängen. Ein hochgesteckter Anspruch also, das man sich auferlegt hat. "Regina della notte" (zu Deutsch: "Königin der Nacht") ist das erste musikalische Lebenszeichen der Formation.

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Eminence Of Darkness - Displace the Trace

(17.08.2006)

Wir schreiben Montag, den 05.06., den letzten Tag des Wave Gotik Treffens 2006. Eine Band hat stets die undankbare Aufgabe, den Tag auf der jeweiligen Bühne zu eröffnen. Eminence of Darkness bekamen diesen Auftrag am letzten Festival-Tag auf der Parkbühne und durften am frühen Mittag vor einer bereits relativ großen Menschenmenge auftreten. Für die Zuschauer und Zuhörer gab es durchaus etwas zu entdecken, denn es gab abwechslungsreiche Musik, die auch uns dazu bewog, einmal das aktuelle Album "Displace the Trace" zu begutachten. Der Versuch, dieses Album in eine Schublade zu stecken, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt, da es Elemente verschiedenster Spielarten düsterer Musik zu vereinen weiß. Dies spiegelt sich gleich im Opener "A Romantic Fume" wider, der in den Strophen eher elektronisch klingt, im Chorus durch die verzerrte Gitarre dann aber auch gleich die rockige Komponente der Musik aufzeigt.

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Das Scheit - Superbitch

(01.07.2006)

Zugegebenermaßen ist diese CD nicht gerade aktuell und es mag verwundern, dass über ein Jahr nach dem Veröffentlichungstermin hier nun eine Rezension dazu erscheint. Manchmal ist es jedoch so, dass gute Veröffentlichungen unentdeckt bleiben, bis man zufällig darauf stößt und man sich hinterher ärgert, die Entdeckung nicht schon viel früher gemacht zu haben. So geschehen auf dem diesjährigen Wave Gotik Treffen mit Das Scheit, die den undankbaren Job hatten, nachmittags um 15:40 Uhr als Opener des Metal-Tages im Kohlrabizirkus zu spielen, wo sich in einer Halle für mehrere Tausend Menschen etwa eine Hundertschaft einfand, die aber dafür ein sehr gelungenes Konzert erlebte, das gleichzeitig eine gute Werbung für das aktuelle Album bot. Die gleiche Energie, die von der Bühne ausging, geht auch von diesem Tonträger aus. Harte, verzerrte Gitarren, weitestgehend schnell gespielt mit treibenden Drums und einem Gesang, der trotz der enthaltenen Härte melodisch wirkt.

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Yendri - Playdoll

(17.04.2006)

Seit ihrem Debüt-Album "Inhaliere meine Seele und Stirb" in Jahre 1999 bietet uns Yendri mit ihrer Musik eine unvergleichliche Mischung aus Electro-, Industrial- und Ambient-Sounds, begleitet von ihrem ausdrucksstarken, fast melancholisch anmutendem Gesang. Vor kurzem, genau genommen am 7. April, ist nun ihr neues Studioalbum mit dem Namen "Playdoll" erschienen, und zwar auf "Mental Ulcer Forces", einem Label, welches von Rudy Ratzinger, besser bekannt als Wumpscut, ins Leben gerufen wurde. Auf diesem Album wird der Weg, den Yendri seit einigen Jahren beschreitet, konsequent fortgesetzt. Schon beim ersten Track mit dem Namen "The Blood Of Our Ancients" kommt die einzigartige Stimme von Yendri voll zur Geltung, und zwar gepaart mit leicht tanzbaren Electro-Rhytmen. Ruhigere Electroklänge gibt es dann bei "Rumours".

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Clan Of Xymox - Breaking Point

(16.04.2006)

Totgesagte leben länger. Diesen Spruch hört man des Öfteren und er mag in dem Fall wohl ebenso auf Clan Of Xymox zutreffen. Seit Ihrem letzten Album "Farewell" sind nun schon zweieinhalb Jahre vergangen. Zwischendurch gab es dann noch ein Best-Off-Album. Diese kreative Pause lag wohl unter anderem daran, dass Clan Of Xymox für einige Zeit in der Weltgeschichte herumtourten und nebenbei noch ihren Umzug nach Leipzig vorbereitet haben. Etwas wirklich Neues erschien dann Mitte Januar. Es handelt sich dabei um die EP "Weak In My Knees". Auf diesem kleinen Appetizer auf das nun erscheinende Studioalbum bemerkt man einen ziemlich starken Hang zu etwas härteren Elektroklängen. Das verwundert keineswegs, da es sich bei den Remixern um Bands wie z. B. The Azoic oder Grendel handelt, welche ja eher im Industrial-Bereich anzusiedeln sind. Jetzt gibt es mit "Breaking Point" wieder ein Album, welches sich größtenteils in ruhigeren Gefilden aufhält.

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In Strict Confidence - Where Sun And Moon Unite

(03.04.2006)

Holy - das letzte Vollzeitalbum von In Strict Confidence - ist nun über zwei Jahre her, die Fangemeinde wartet gespannt auf ein neues Werk ihrer Band. Um die Wartezeit auf das in diesem Jahr erscheinende neue Album im Vorfeld schon einmal etwas zu verkürzen, gibt es mit der EP "Where Sun and Moon unite" schon einmal einen Vorgeschmack auf das, was kommt. Wie es bei In Strict Confidence zur ungeschrieben Tradition geworden ist, gibt es auch diesmal keine Single im eigentlichen Sinne, sondern eine EP, die es auf stolze 52 Minuten bringt. Inhaltlich kann man die EP in Originale und Remixe aufteilen. Bei den Originalen bestechen vor allem "Promised Land" und "Paradise Regained" durch ihre Qualität. "Promised Land" knüpft nahtlos an die Stücke auf "Holy" an - die Tendenz zu weiblichen Vocals wird fortgesetzt und so singt Dennis Ostermann in der Strophe, während den Chorus Inga Göttsch übernimmt.

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Nun - Hope

(03.03.2006)

Bei NUN handelt es sich um eine junge Elektro-Band aus Polen, welche sich im Bereich Electro Pop anzusiedeln lüsst. Sie besteht aus Magdalena Kaspryszyn und Olaf Karbowiak. Diese Formation ist beim ebenfalls jungen schwedischen Label "Substream" beheimatet. Nachdem NUN schon auf diversen Samplern vertreten waren, erscheint nun endlich ihre lang erwartete Debut-Single mit dem Namen "Hope". Diese Single beginnt mit dem gleichnamigen Titelsong. Dabei handelt es sich um den sogenannten Club-Edit der Originalversion, welche im Mai auf ihrem Debut-Album erscheint, welches 11 Tracks beinhalten wird. Wie der Name schon vermuten lüsst, ist dieses Stück ziemlich tanzbar. Abgerundet wird der Track durch die bezaubernde Stimme von Magdalena. Sie schreibt übrigens die Texte für NUN und ist zusammen mit Olaf auch für Keyboards und Songwriting zustündig, wobei Olaf dann noch das Samplen und programmieren übernimmt.

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Scream Silence - Saviourine

(17.02.2006)

Scream Silence sind so eine Institution für sich. Seit nun mehr sieben Jahren veröffentlichen sie Alben, sind kontinuierlich vertreten und stets geachtet, dennoch blieb der größere Durchbruch bisher aus, was sich z.B. an Festival-Auftritten um 11:00 Uhr morgens (so wie beim letztjährigen M'era Luna-Festival) zeigt. Mit dem fünften Album Saviourine tritt man nun erneut an, diesen Zustand möglichst zu ändern. Bevor wir zur Musik auf dem aktuellen Werk kommen, mal ein Blick zurück in das Jahr 2000: Scream Silence supporten die Dreadful Shadows auf deren Abschiedstournee. An dieser Stelle fällt auch gleich der Name, den man auch auf dem aktuellen Werk von Scream wieder als Referenz anführen kann. Ein Fehler jedoch wäre eine Gleichsetzung, dafür haben Scream Silence mit den Jahren einen viel zu eigenen Sound entwickelt - um eine gewisse Ahnung vom Klang geben zu können, eignet sich dieser Name aber sehr gut.

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De/Vision - Subkutan

(01.02.2006)

Nachdem einige Kostproben des neuen Werks schon durch verschiedene Beiträge auf den gängigen Zeitschriften-CDs und das Internet an die Öffentlichkeit gelangten ist die Subkutan nun auch komplett veröffentlicht. Etwa anderthalb Jahre nach dem letzten Album sind vergangen und es zeigt sich, dass De/Vision wieder Konsistenz gewonnen haben. Das in den letzten Jahren öfter prophezeite Ende blieb aus und nach so vielen Jahren Karriere zeigen De/Vision als eines der übergebliebenen Urgesteine, dass sie noch Schritt halten können in ihrem Bereich. Subkutan verfolgt den eingeschlagenen Weg der Band und bietet schönen, eingängigen Synthiepop, der auch einige Experimente nicht scheut. Auf zwölf Stücken zelebrieren Steffen Keth und Thomas Adam schöne elektronische Klanglandschaften mit Gefühl.

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Kirlian Camera - Coroner's Sun

(01.02.2006)

Seit über 20 beehren Angelo Bergamini und seine Formation Kirlian Camera uns immer wieder mit neuem Material, ohne der Sache dabei überdrüssig zu werden. So auch im Jahre 2006 mit dem neuen Werk Coroner's Sun. Obgleich das Vorgänger-Album Invisible Front.2005 eher durchwachsen mit einigen Highlights war, riss die Spannung wie auch die Vorfreude, es in den Händen zu halten, beim neuen Album nicht ab. Als weibliche Stimme ist - wie in den letzten Jahren - wieder Elena Fossi auf der CD anzutreffen. Zwei Worte, die auch dieses mal wieder bei Kirlian Camera zutreffen sind definitiv Authentizität und Individualität. Vergleiche mit anderen Gruppen lassen sich ganz und gar nicht ziehen, das Album steht für sich. Man bewegt sich zwischen eingängigen, beinah poppigen Stücken und ausgefeilten elektronischen Arrangements, die sich erst nach mehrmaligem Hören erschließen. Stets dabei anzutreffen ist die eingängige Stimme Elena Fossis.

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Clan Of Xymox - Weak In My Knees

(12.01.2006)

Da die Halbwertszeit des letzten Albums "Farewell" (Herbst 2004) nun überschritten sein dürfte und die zwischenzeitliche Best Of ja nicht wirklich neues Material bot, bieten Clan of Xymox dem geneigten Hörer mit der EP "Weak In My Knees" nun neues Material, das gleichzeitig auch einen Vorgeschmack auf das Mitte April erscheinende neue Studioalbum geben soll. Dieser Vorgeschmack ist sicherlich ein guter. Der Titeltrack der EP weiß zu überzeugen. Er schafft es gekonnt, tanzbare elektronische Klänge mit einer sehr riff-freudigen Gitarre zu kombinieren. Das Augenmerk wurde hier gleichermaßen auf Eingängigkeit wie auch auf die Tanzfläche gelegt - so erschaffen Clan of Xymox ein eingängiges, schönes Stück rockig angehauchte elektronische Musik mit melancholisch angefärbtem Charakter.

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